
Buckow verleitet zum Schwärmen, zum Träumen und Dichten. Und sei es nur für den Hausgebrauch.
Der eine erkennt hier ein "lieblich Kind mit edlen Zügen", der andere fühlt sich im Innersten angerührt vom
verklärten Blick der "sanften Augen..."
Buckow - "Herz", "Hauptstadt", "Perle" der Märkischen Schweiz ist seit annähernd 150 Jahren
touristischer Dreh- und Angelpunkt dieser "Mini-Alpen" zwischen Oder und Spree. Wenn man von
Müncheberg oder Strausberg kommend sich der vielleicht kleinsten Stadt Brandenburgs nähert, fährt man
überraschenderweise in ein Gebirge hinab! Der Ort liegt in einem eiszeitlichen entstandenen Talkessel
zwischen fünf Seen und einer bewaldeten Hügelkette, durch die sich die Straßen wie Spinnenarme
hindurchschlängeln. Verwirrt rätselt der Besucher beim ersten Spaziergang, welcher See es gerade sei, der
dort hinter den Häusern hervorblinkt - der Buckow-, der Griepen- oder der Schermützelsee?
Bis ins Zentrum des kleinen Ortes hinein gibt die Natur den Ton an. Neben all der Naturschönheit verblaßt
die Architektur, die für den aufmerksamen Betrachter jedoch vielseitig Auskunft gibt über Jahrhunderte
Stadtentwicklung. Da ist die evangelische Kirche auf einer Anhöhe am Marktplatz. Sie bildet nicht nur den
Mittelpunkt Buckows, sondern auch all jener malerischen Blicke, die sich von den umliegenden Wanderwegen
auf das Städtchen eröffnen. (Auszug der Hompage "Brandenbuger Landstreicher")